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Die Zahlen lügen nicht. Mit dem Merida brannten beide Deutschen Meister unabhängig voneinander die schnellste Runde auf den Kurs. Und so genau wir das "Carbon FLX Team" auch beäugten, wir konnten keinen gravierenden Kritikpunkt ausmachen. Klar gibt es immer bestimmte Vorlieben in Bezug auf Reifen-, Gabel- oder Bremsenwahl. Fakt ist jedoch, dass gleich mehrere Rennfahrer in der Lage waren, mit diesem Bike ihren Rundenrekord aufzustellen.
Die Sitzposition fällt dank ausreichender Sattelüberhöhung, aber nicht zu langem Oberrohr, angenehm sportlich aus. In Kletterpassagen und auf Drückerkursen bringen die serienmäßigen Barends zusätzliche Vorteile im Kampf um Sekunden. Das Merida liegt auf schnellen Abfahrten ruhig und ist trotzdem agil genug für eine Vollgas-Singletrail-Hatz. "Das Bike macht genau das, was du willst", fasst Marathon-Meister Karl Platt zusammen. Somit spielt das Merida zusammen mit dem Cannondale in einer Liga, bietet aber aufgrund der griffigeren Reifen mehr Sicherheit auf Abfahrten. Obwohl die feinfühlig arbeitende Manitou "R7" lediglich 77 Milimeter Federweg zur Verfügung stellte, fühlte sie sich auf der Rennstrecke nach mehr an. Um dem Pumpen im Wiegetritt entgegenzuwirken, wäre ein Lenker-Lockout von Vorteil. Im Vergleich zur Konkuzzenz fährt sich der seitensteifste Rahmen am komfortabelsten und bestätigt die Daten der Komfortmessung mit 4,55 Milimeter Auslenkung.
FAZIT
Das "Carbon FLX Team" ist ein waschechter Racer, der keine Zweifel über sein Potential zulässt. Das schnellste, komfortabelste und gleichzeitig eines der günstigsten Bikes im Test.
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