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Meridas Ninety-Six Team schnappt sich beim ersten Auftritt im Vergleichstest des BIKE-Magazins den verdienten Testsieg. Die Kohlefaser-Rahmenkonstruktion des Luxus-Renners definiert den Stand der Technik. Das Ninety-Six bietet das leichteste Fahrwerk, dazu noch eins der steifsten und ist dadurch auch für schwerere Fahrer geeignet. Die Charakteristik des Dämpfers ist noch nicht perfekt, das Ansprechverhalten könnte sensibler sein, dafür bleibt das Heck im Wiegetritt (Sprint) aber ruhig und lässt sich am Lenker blockiere, was von den Profis nicht genutzt wurde. Merida stellt das leichteste Bike dieser Gruppe, daran hat die grellgrüne Manitou-Gabel ihren Anteil. Die Ausstattung orientiert sich an dem, was auch das Multivan-Merida-Rennteam fährt. Drehgriffschalter, Maxxis-Reifen, SRAM- und FSA-Komponenten. Nur der Vorbau ist zu lang.
Blicken wir auf die Rennstrecke: Mit dem Merida starteten Platt und Kurschat den Test, das noch mangelnde Vertrauen in den rutschigen Untergrund erklärt die schlechten Zeiten im Downhill-Sektor. Dennoch brannte Platt mit dem Bike die Bestzeit im ersten Sektor und insgesamt eine zweitschnellste Runde in den sandigen Boden des Pfälzer Waldes. Geringes Gewicht ist eben durch nichts zu ersetzten.
FAZIT
Verdienter Testsieg: Merida hat alles richtig gemacht. Carbon-Fahrwerk nach Stand der Technik, TOP-Fahreigenschaften.
Wolfram Kurscht, Deutscher CC-Meister 2007:
"Das harmonische Fahrwerk hat mir gefallen, Charakteristik von Gabel und Heck passen zusammen. Gute Geometrie, aber den langen Vorbau würde ich tauschen."
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