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Merida Carbon Ninety-Six: bestes Race-Fully

Die renommierte Zeitschrift BIKE kürte in Ausgabe 5/2008 das Merida Carbon Ninety-Six Team zum besten Race-Fully der Welt! Es war noch nicht mal richtig getauft, da heimste es unter Ralph Näf bereits Silber bei der XC-WM in Fort William ein. Nun hat Meridas neues Race-Fully Serienreife erlangt – und übertrifft bei Tests alle Erwartungen.

Es war noch nicht mal richtig getauft, da heimste es unter Ralph Näf bereits Silber bei der XC-WM in Fort William ein. Nun hat Meridas neues Race-Fully Serienreife erlangt – und übertrifft bei Tests alle Erwartungen.

Der 1.860-Gramm-Rahmen weist um bis zu 25% bessere STW-Werte auf als die Konkurrenz. Eine hohe Lenkkopf- und Tretlager-Steifigkeit für ein präzises Lenkverhalten und eine verlustfreie Kraftübertragung waren oberste Entwicklungsziele. Und tatsächlich: Aktion und Reaktion folgen einander so zackig und vorhersehbar, dass es eine Freude ist. Und zwar beim Lenken wie beim Treten – da wird kein Quäntchen Energie verschenkt, die Rennfeile strebt mit bewundernswerter Effizienz nach vorn.

Erreicht wird diese Kombination aus Leichtigkeit und Steifigkeit durch einen Mix aller gängigen Carbon-Technologien, Der Rahmen besteht aus zwei Monocoques, Sitzrohr, Tret- und Schwingenlagergehäuse werden in Tube-to-Tube-Technologie angefügt. Am Unterrohr wird eine interen Muffenverbindung eingesetzt, d.h. unsichtbar geklebt.

Merida Ninety SixDas Fully ist für Rennen ausgerichtet: Sportlich gestreckt nimmt man Platz, klassisch XC-orientiert ist die Sitzposition. Gabel und Dämpfer sind sperrbar, Letzterer per Lenker-Fernbedienung. Bedient man sich dieser Lockouts, meint man tatsächlich, auf einem Hardtail zu sitzen, lässt man die Federung offen, agiert das Bike weitgehend frei von Antriebseinflüssen. Das DT-Swiss-Federbein reagiert extrem sensibel, schluckt feinfühlig kleinste Unebenheiten, ohne dem Bike seine Sportlichkeit zu nehmen. Gleichzeitig brilliert es aber auch im groben Gelände und harmoniert perfekt mit der leichten Manitou R7 MRD. Kein Einsacken, kein Bocken von hinten, kein Wegtauchen vorn – speziell in schwierigeren Passagen vermittelt das Ninety Six auch eine gehörige Portion Sicherheit.

Dank des zentralen Schwerpunkts werden sämtliche Fahrerimpulse willig umgesetzt, erstaunliche Spritzigkeit, erfrischende Agilität und nötige Laufruhe machen aus dem Ninety Six einen Sieganwärter auf wirklich jedem Kurs. Gewichtssenkende Mogelparts wie gelände-untaugliche Semislicks oder familienfeindliche Sitzmöbel sucht man vergebens, statt dessen gibt’s ein Komplettpaket von Barends über Flaschenhalter bis Crankbrothers-4Ti-Pedale, die Anbauteile stammen von FSA. Der Gashahn-Charakter der Sram-Gripshift-Schaltung passt perfekt zum Vorwärtsdrang des Carbon-Racers, Avids Juicy Ultimate fangen das Rennpferd bei Bedarf auch sehr rasch wieder ein.

Das Merida Ninety Six Team ist das leichteste jemals von uns getestete Serien Fully“

 

© 5/2008 BIKE, www.bike-magazin.de